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    Krankenversicherung & Medikamente in Deutschland: worauf achten (neutraler Überblick)?

    Für ausländische Rentner in Deutschland ist die Frage der Medikamentenversorgung (medication, prescription drugs, copay) besonders wichtig. Rund 70 % der über 65-Jährigen nehmen regelmäßig Medikamente ein. Dieser Ratgeber erklärt neutral, wie Rezepte, Zuzahlungen und Erstattungen in der GKV, PKV und Incoming-Versicherung funktionieren – und wie die akute medizinische Absicherung ab nur 58,00 € / Monat (max. 5 Jahre) mit der Care Expatriate gesichert werden kann.

    Kennen Sie das Gefühl, in einer fremden Apotheke zu stehen und nicht zu wissen, ob Ihr gewohntes Medikament hier überhaupt erhältlich ist? Oder ob das Rezept aus dem Heimatland akzeptiert wird? (Die kurze Antwort: in der Regel nicht.) Was viele übersehen: In Deutschland sind selbst alltägliche Medikamente wie Ibuprofen 600 mg verschreibungspflichtig – ein Arztbesuch ist also fast immer der erste Schritt.

    Kurz erklärt

    • GKV: Zuzahlung 5–10 € pro Medikament, Rest übernimmt die Kasse
    • PKV: Vorauszahlung, dann Erstattung – Höhe je nach Tarif
    • Incoming: nur akut verordnete Medikamente – keine Dauermedikation
    • E-Rezept seit 2024: digital per Gesundheitskarte oder App einlösbar
    • Care Expatriate ab 58 €/Mo: Akutschutz inkl. Rezeptmedikamente
    Medikamente und Krankenversicherung für Rentner in Deutschland

    Renommierter Versicherer

    HanseMerkur & DAK-Gesundheit

    Behörden-Nachweis

    Anerkannt bei Ausländerbehörde & Botschaft

    Sofortbestätigung

    PDF-Zertifikat direkt nach Abschluss

    4,9/5
    · Über 10.000 Versicherungsabschlüsse · Seit 2009 · Sofort-Nachweis als PDF

    Erfahrungsbericht: Hiroshi aus Tokio und sein Sohn Kenji in Frankfurt

    Ein Szenario, das die typischen Stolpersteine bei der Medikamentenversorgung im Ausland zeigt.

    Hiroshi (71) lebte bis vor kurzem in Tokio, im Stadtteil Setagaya, in einer ruhigen Seitenstraße nahe dem Todoroki-Tal. Jeden Morgen nach dem Frühstück legte er drei Tabletten neben seine Teetasse: Amlodipin gegen den Bluthochdruck, Rosuvastatin für die Cholesterinwerte und Metoprolol für den unregelmäßigen Herzschlag. Acht Jahre lang, immer dieselbe Reihenfolge. Als sein Sohn Kenji (44), der als Ingenieur bei einem Automobilzulieferer in Frankfurt-Sachsenhausen arbeitet, ihn einlud, dauerhaft zu ihm zu ziehen, war Hiroshis größte Sorge nicht die Sprachbarriere. Sondern: „Gibt es meine Medikamente überhaupt in Deutschland?"

    Kenji recherchierte am Abend, nachdem seine Tochter Yui eingeschlafen war. Er fand heraus, dass japanische Rezepte in deutschen Apotheken nicht akzeptiert werden – Hiroshi würde einen deutschen Arzt brauchen. Aber bis der erste Hausarzttermin zustande kam (vier Wochen Wartezeit in der Praxis an der Schweizer Straße), vergingen kostbare Tage. Was tun in der Zwischenzeit? Hiroshi hatte seinen Drei-Monats-Vorrat aus Tokio mitgebracht – aber was passiert, wenn in dieser Zeit etwas Akutes dazukommt?

    Also schloss Kenji die Care Expatriate ab. Das PDF-Zertifikat kam noch am selben Abend. Und tatsächlich: Zehn Tage nach Hiroshis Ankunft wachte er nachts mit starken Magenschmerzen auf. Kenji fuhr ihn in die Notaufnahme des Bürgerhospitals. Diagnose: akute Gastritis. Der Notarzt verschrieb Pantoprazol und ein Antibiotikum – beides akut, beides von der Care Expatriate gedeckt. Die Apotheke an der Berger Straße stellte die Medikamente gegen Vorlage des Versicherungsnachweises bereit. Gesamtkosten: null Euro für Hiroshi.

    Drei Wochen später hatte Hiroshi seinen Hausarzttermin. Die Ärztin stellte fest, dass alle drei japanischen Medikamente in Deutschland unter anderem Namen erhältlich waren (Amlodipin blieb Amlodipin, Rosuvastatin heißt hier Crestor, Metoprolol blieb gleich). Die GKV, in die Hiroshi inzwischen über eine bilaterale Vereinbarung aufgenommen wurde, übernahm die Kosten – mit 5 € Zuzahlung pro Rezept.

    „Ohne die Übergangsversicherung hätte ich die Notaufnahme und die Medikamente selbst zahlen müssen", sagt Hiroshi heute. „Das wären mindestens 400 Euro gewesen. Und ehrlich gesagt: Ich hätte vor lauter Angst vor den Kosten vielleicht gar nicht in die Notaufnahme gefahren."

    Was kosten Medikamente ohne Versicherung wirklich?

    Dauermedikation ohne Versicherung

    200–600 € / Monat

    → Care Expatriate ab 58 €/Mo

    Arztbesuch + Rezept ohne Schutz

    80–250 € pro Besuch

    → Akutschutz ab Tag 1

    Notaufnahme + Medikamente

    500–3.000 €

    → Care Economy ab 30 €/30 Tage
    4,9/5
    · Über 10.000 Abschlüsse · Seit 2009 · Sofort-Nachweis als PDF

    Passende Tarife für die akute medizinische Absicherung

    Diese Tarife decken auch verschreibungspflichtige Medikamente bei akuten Erkrankungen ab – so wie bei Hiroshi. Sofort-Nachweis als PDF.

    ⭐ Langzeit bis 5 Jahre

    Care Expatriate – Langzeitschutz

    ab nur 58,00 € / Monat (bis 5 Jahre möglich)

    • Verschreibungspflichtige Medikamente bei Akuterkrankungen
    • Aufenthaltstitel anerkannt
    • Weltweit gültig, inkl. Heimatland
    • 3 Varianten (Basic / Comfort / Premium)

    🏛️ HanseMerkur Versicherungsgruppe Hamburg

    📄 Sofort-Nachweis für Aufenthaltstitel & Behörden

    🔒 Ambulant + stationär + Rücktransport

    🏷️ Ab 58 €/Monat (max. 5 Jahre)

    🔄 Kurzzeit-Überbrückung

    Care Economy – Übergangsschutz

    ab nur 30,00 € / 30 Tage (bis 2 Jahre möglich)

    • Verschreibungspflichtige Medikamente bei Akuterkrankungen
    • Schengen-Visum anerkannt
    • 0–74 Jahre versicherbar
    • Einheitstarif

    🏛️ HanseMerkur Versicherungsgruppe Hamburg

    📄 Sofort-Nachweis für Visum & Behörden (PDF)

    🔒 Ambulant + stationär + Rücktransport

    🏷️ Ab 30 €/30 Tage (max. 2 Jahre)

    Wichtig: Incoming-Versicherungen wie die Care Expatriate oder Care Economy decken keine Dauermedikation für bestehende Erkrankungen ab. Sie sichern jedoch verschreibungspflichtige Medikamente bei neuen, akuten Beschwerden ab. Für die dauerhafte Medikamentenversorgung sollte der GKV-Zugang geprüft oder eine PKV mit entsprechender Deckung gewählt werden.

    4,9/5

    Über 10.000 Versicherungsabschlüsse · Seit 2009

    Akutschutz inkl. Rezeptmedikamente – wie bei Hiroshi und Kenji

    🏛️ Behörden-anerkannt📄 Sofort-Nachweis🔒 DAK / HanseMerkur🏷️ Transparente Preise

    Tarifvergleich: Care Expatriate vs. Care Economy

    Beide Tarife decken verschreibungspflichtige Medikamente bei akuten Erkrankungen ab – die Unterschiede liegen in Laufzeit und Zielgruppe.

    Merkmal Care Expatriate Care Economy
    Zielgruppe Expats, Freelancer, Selbständige, Rentner Besucher, Touristen, Chancenkarte
    Alter 0–74 Jahre 0–74 Jahre
    Laufzeit 1–60 Monate 1 Tag – 2 Jahre
    Preis ab nur 58,00 € / Monat (bis 5 Jahre möglich) ab nur 30,00 € / 30 Tage (bis 2 Jahre möglich)
    Ambulant ✅ Unbegrenzt ✅ Unbegrenzt
    Stationär ✅ Unbegrenzt ✅ Unbegrenzt
    Medikamente (akut) ✅ Verschreibungspflichtig ✅ Verschreibungspflichtig
    Dauermedikation ❌ Nicht abgedeckt ❌ Nicht abgedeckt
    Aufenthaltstitel ✅ Anerkannt ⚠️ Nur Kurzaufenthalt
    Nachweis sofort als PDF ✅ Ja ✅ Ja

    Medikamente in Deutschland: Kurz erklärt

    Die wichtigsten Regeln rund um Rezepte, Zuzahlungen und Erstattung im deutschen Gesundheitssystem – damit Ihnen nicht passiert, was Hiroshi beinahe passiert wäre.

    Rezeptpflicht

    Viele Medikamente sind in Deutschland verschreibungspflichtig und nur mit ärztlichem Rezept in der Apotheke erhältlich.

    Zuzahlung GKV

    In der gesetzlichen Krankenversicherung beträgt die Zuzahlung 5–10 € pro Medikament – den Rest übernimmt die Kasse.

    Belastungsgrenze

    Maximal 2 % des Bruttoeinkommens/Jahr an Zuzahlungen (1 % bei chronischen Erkrankungen). Danach Befreiung möglich.

    Rezeptfreie Medikamente

    OTC-Medikamente (z. B. Erkältungsmittel, Schmerztabletten) werden in der GKV nicht erstattet – Selbstzahlung.

    E-Rezept seit 2024

    Rezepte werden digital als E-Rezept ausgestellt. Einlösung per Gesundheitskarte, App oder Ausdruck in der Apotheke.

    Incoming-Versicherung

    Verschreibungspflichtige Medikamente bei akuten Erkrankungen sind abgedeckt. Dauermedikation bestehender Leiden nicht.

    GKV vs. PKV vs. Incoming: Medikamentenversorgung im Vergleich

    Wie unterscheiden sich die drei Versicherungsarten bei der Kostenübernahme für Medikamente? Für Hiroshi war dieser Vergleich der Augenöffner.

    Merkmal GKV PKV Incoming
    Verschreibungspflichtig Zuzahlung 5–10 € Je nach Tarif (oft 100 %) Akute Erkrankungen: Ja
    Rezeptfrei (OTC) Nicht erstattet Je nach Tarif Nicht erstattet
    Dauermedikation Voll abgedeckt Je nach Tarif Nicht abgedeckt
    Generika Bevorzugt (Festbetrag) Freie Wahl Günstigstes Mittel
    Zuzahlung 5–10 € pro Medikament Keine (Vorauszahlung) Keine Zuzahlung
    Belastungsgrenze 2 % Brutto (1 % chronisch) Nicht vorhanden Nicht vorhanden
    E-Rezept Ja (el. Gesundheitskarte) Ja (Privatrezept) Papierrezept üblich
    Erstattungsweg Direkt in der Apotheke Vorlage, dann Einreichung Rechnung einreichen
    Impfungen STIKO-Empfehlungen: Ja Je nach Tarif Meist nicht abgedeckt
    Krankenhausmedikamente Im Tagessatz enthalten Im Tagessatz enthalten Im Tagessatz enthalten

    Checkliste: Medikamentenversorgung in Deutschland

    Mit dieser Checkliste stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Medikamente in Deutschland problemlos erhalten – Hiroshi hätte sich diese Liste gewünscht.

    0 von 7 erledigt0 %
    • Medikamentenliste mit Wirkstoffnamen und Dosierung erstellen.
    • Beim deutschen Arzt ein Rezept für bestehende Medikation ausstellen lassen.
    • Prüfen, ob Ihre Medikamente in Deutschland unter anderem Namen erhältlich sind.
    • Versicherungskarte (GKV) oder Versicherungsnachweis (PKV/Incoming) in der Apotheke vorlegen.
    • Alle Apothekenquittungen für die Erstattung oder Zuzahlungsbefreiung aufbewahren.
    • Belastungsgrenze (2 % Brutto, 1 % bei chronisch Kranken) prüfen und ggf. Befreiung beantragen.
    • Incoming-Versicherung für akuten Schutz ab Einreise abschließen – deckt akut verordnete Medikamente.

    Häufige Fehler – und wie Sie sie vermeiden

    Diese sechs Fehler begegnen Rentnern besonders häufig beim Thema Medikamente in Deutschland.

    Annahme, dass alle Medikamente kostenlos sind

    In der GKV gilt eine Zuzahlung von 5–10 € pro Medikament. Rezeptfreie Mittel sind selbst zu zahlen.

    Quittungen nicht aufbewahrt

    Ohne Quittungen ist die Erstattung (PKV/Incoming) oder Zuzahlungsbefreiung (GKV) nicht möglich.

    Ausländisches Rezept in deutscher Apotheke vorgelegt

    Deutsche Apotheken akzeptieren in der Regel keine ausländischen Rezepte – deutschen Arzt aufsuchen.

    Dauermedikation über Incoming-Versicherung erwartet

    Incoming deckt nur akute Medikamente – für Dauermedikation GKV-Zugang prüfen.

    Medikamente aus dem Ausland ohne Attest eingeführt

    Verschreibungspflichtige Medikamente brauchen ein ärztliches Attest; BTM-Mittel unterliegen Sonderregeln.

    Belastungsgrenze nicht geprüft

    Viele Rentner zahlen mehr Zuzahlungen als nötig – Befreiung bei der Krankenkasse beantragen.

    Häufige Fragen: Medikamente & Krankenversicherung

    Das sagen Rentner zur Medikamentenversorgung in Deutschland

    4,9/5 · Seit 2009 · Über 10.000 Versicherungsabschlüsse
    5/5
    „Meine größte Sorge war, dass die Botschaft die Versicherung nicht akzeptiert.
    Der Nachweis wurde sofort akzeptiert – ohne Rückfragen.

    Das hat mir viel Stress erspart.“
    Georges aus Kamerun

    Georges

    Kamerun

    5/5
    „Ich brauchte den Versicherungsnachweis dringend für meinen Visumtermin.
    Die Bestätigung kam innerhalb von Minuten per E-Mail.

    Alles hat auf Anhieb bei der Botschaft geklappt.“
    Olga aus Russland

    Olga

    Russland

    5/5
    „Beste Lösung und besten Service für Krankenversicherung für ausländische Besucher und Gäste in Deutschland gefunden.
    Schnell, unkompliziert und günstig.

    Sehr empfehlenswert!“
    Michael aus Deutschland

    Michael

    Deutschland

    5/5
    „Der Online-Abschluss war in wenigen Minuten erledigt.
    Als ich dann tatsächlich zum Arzt musste, lief die Abrechnung reibungslos.

    Ich war wirklich abgesichert – nicht nur auf dem Papier.“
    Yunhee aus Australien

    Yunhee

    Australien

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    Nachweise für den Elternnachzug.

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    Schutz für den Langzeitaufenthalt.

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    Wann spielt die KV eine Rolle?

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    4,9/5

    Über 10.000 Versicherungsabschlüsse · Seit 2009

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    Hinweis: Die Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen Information und Orientierung. Sie stellen keine Rechts- oder Versicherungsberatung dar. Für verbindliche Auskünfte wenden Sie sich bitte an die zuständige Ausländerbehörde oder einen Rechtsanwalt. Stand der Information: 4. Januar 2026.